Die raue Wirklichkeit – Pseudonym oder was?

Ein Buch zu schreiben ist schön, ist aber auch gar nicht so einfach.

Wenn es dann an die Veröffentlichung geht, gibt es schon die nächste Hürde – und die ist scheinbar noch größer, als Subjekt-Prädikat-Objekt zu ganzen Sätzen aneinander zu reihen.

Wer, wie ich, unter einem Pseudonym veröffentlichen möchte, muss Verschiedenes beachten:

Zwar hat jeder Autor das Recht, unter einem Pseudonym zu veröffentlichen, aber in Deutschland besteht eine Impressumspflicht. Das heißt, ein jeder kann mit mehr oder weniger Recherche herausbekommen, welche „echte Person“ sich hinter dem Pseudonym verbirgt.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu umgehen:

Pseudonymservice:

Einige Agenturen bieten einen Service an, bei dem man im Impressum nicht die eigene Adresse, sondern die Adresse der Agentur aufführt. Dort wird dann die Post hingeleitet und die Agentur meldet sich, sobald etwas angekommen ist.

Wer sich auf der Website http://www.selfpublisherbibel.de  informiert, dem sei gesagt, dass die Firma Ideekarree in Leipzig KEINEN Pseudonymservice mehr anbietet. Eine andere Agentur mit Sitz in Berlin wird sich allerdings bald darum kümmern, daher: Nachfragen lohnt sich, sind sehr nette Leute am Telefon.

Sobald ich mehr weiß, werde ich die Informationen hier kundtun.

Selbstverlag.

Hierfür  kann man beim Gewerbeamt für 100 Euro einen Verlag anmelden; im Impressum (siehe oben) reicht dann die Angabe von Verlagsnamen und Wohnort (also z.B. xy-Books Berlin). Hab mich ein wenig informiert, die Preisspanne für eine eigene Verlagsgründung bewegt sich auf verschiedenen Seiten im Netz zwischen 100 Euro und 10.000 Euro. ???

((Das ist rätselhaft, aber ich denke, das wird daran liegen, ob man einen „echten“ Papierverlag oder lediglich selbstgeführtem „Eigenverlag“ – für E-Books und Pseudonym gründet.))

Man braucht aber in jedem Fall einen Eintrag ins Handelsregister (wo dann ebenfalls jeder, der möchte, – allerdings gegen einen kleinen Obulus – den echten Namen und die Adresse herausbekäme). – Kostenpunkt: ab 200 Euro.

Hm.

Ob sich das wirklich lohnt?

Auch hier werde ich weiter recherchieren und dann mal gucken, inwiefern sich eine Verlagsgründung lohnt.

Immerhin ist der Pseudonymservice ebenfalls kostenpflichtig!

Eine dritte Variante, für die ich die Antwort aber auch noch nicht kenne, ist die Möglichkeit, über PAPYRUS (ein Schreibprogramm für Autoren mit verschiedenen, sinnvollen und tollen Funktionen) und den Papyrus-Autorenclub einen Impressum Service zu nutzen.

Die neuste Version von Papyrus kostet 179 Euro und ich habe sie mir soeben „gegönnt“. Auch darüber werde ich berichten, genauso, wie die Frage, ob es den Impressumservice noch gibt.

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