Vom Loslassen einer Geschichte …

Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer. (Erich Kästner, Der August)

Zurzeit brüte ich über die letzten Schritte zur Veröffentlichung meines ersten eBooks. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es so schwer sein kann, eine Geschichte „gehen“ zu lassen. Vielleicht legt es daran, dass es „mein erstes Mal“ ist.

Alles, was man zum ersten Mal tut, ist, glaube ich, intensiver und damit auch schmerzhafter als seine Wiederholung.

Jeder hat andere Ursachen für das „Festhalten“ am Beständigen. Jeder Neuanfang birgt ein Risiko im Positiven und Negativen. Die Erfahrung hat mich aber gelehrt, dass es meistens weder so dramatisch ist, wie befürchtet, noch so grandios wie erhofft.

Das Neue ist zwar tiefgreifend und überraschend, aber durch seine Dauer wird es irgendwann zum Mittelmaß. Daher ist vielleicht das Schwierigste am Loslassen zu akzeptieren, dass sich keiner unserer gegenwärtigen Wünsche erfüllen wird. Weder die Guten noch die Schlechten.

Und was kann man tun?

Erich hatte es raus.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

In diesem Sinne: Euch allen frohes Schaffen!

Beste Grüße

Runa

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10 Gedanken zu “Vom Loslassen einer Geschichte …

  1. Pardon, mir kommen beim Thema „Loslassen“ immer Verdauungsassoziationen. Üble Verstopfung beim einen, Dünnschiss beim anderen, Blähungen, Kleinklein, Schleimbildung etc pp. Mein Rat: Machs nicht wie ich, Runa, der ein dickes Buch schon seit langem im Enddarm hockt und nicht raus will. Nicht mehr dran rumfummeln, sondern raus damit!

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