Eure Wünsche für das Jahr 2017? – Oder: Ein persönliches Lehmofen-Orakel

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Huhu! Da bin ich schon wieder. 🙂

Mich würde interessieren, da ich gerade absolut keine Ahnung habe, wie es weitergehen könnte, nachdem Amors Abenteuer hier Vollendung fand, was ihr euch vom Lehmofen wünschen würdet.

Ehrlich gesagt hatte ich daran gedacht, mich etwas stärker auf das Schreiben zu konzentrieren, nachdem ich nun ja weiß, was ich und wohin ich will. Habt ihr also vielleicht Lust, das nächste Projekt wieder als Blogroman zu lesen?

Alternativ hatte ich gedacht, dass ich mehr “über” das Schreiben berichte und das nächste Projekt ganz geheimniskrämerisch im stillen Kämmerlein entwickle. Ich habe gemerkt, dass das kontinuierliche Schreiben für euch (auch) mir (äußerst!) gut tut – Danke dafür-, aber da die nächste Geschichte sehr kreativ ist und noch keinem roten Faden folgt (wie Amor und Psyche, diese Geschichte gibt es ja schon fast 2000 Jahre), kann ich nicht versprechen, ob und wie ich einzelne Kapitel hier überhaupt veröffentlichen kann.

Rosa Schweino sollte eigentlich hinten überfallen, weil sie nichts mit dem Schreiben an sich zu tun hat. Ich habe sie aber sehr lieb … und möchte daher eigentlich diesen Part beibehalten. Marketing und Content kreischen laut “Oh Weh!” – , aber was meint ihr?

Und last but not least: mein Name.

Es ist kein Geheimnis, Runa Phaino ist natürlich ein Pseudonym. Nach allerlei Überlegungen hatte ich es irgendwann gefunden und ich mag den Namen, weil er so schön altmythologisch anmutet und einen kleinen Kulturmix (Keltisch und Griechisch) bietet. Ja, ich hab mir was bei gedacht, aber so besonders eingängig ist der Name nicht. Hihi.

Ich hatte daher überlegt, ein anderes Pseudonym zu wählen. Was infrage kam war vor allem, Achtung: Eike H. Wulf.

Was haltet ihr davon? Oder soll alles bleiben, wie es ist, soweit das möglich ist?

 

Danke für euer Feedback, ich kann es gerade brauchen. Und warum nicht einfach fragen, ich mache das hier schließlich allein zu eurem und meinem Vergnüglichsein! 😀

Einen guten Rutsch euch allen!

Eure

Runa Phaino

 

*Das da oben ist übrigens der Tempel von Delphi. Einst mit Leitspruch von Apollo: “Erkenne dich selbst” überschrieben. Toll!

 

 

 

 

 

 

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14 thoughts on “Eure Wünsche für das Jahr 2017? – Oder: Ein persönliches Lehmofen-Orakel

  1. Deine Fragen triggern mich an, weil ich ähnliche Fragen auch habe. Ja, Schreiben für die Blog-Leser ist ein Motivationsstrang zu schreiben. Trotzdem frage ich mich, ob ich “das Werk” tatsächlich in den Blog stellen soll. Wenn ich mich bei Anderen umschaue, dann erkenne ich eigentlich, dass es mich schon interessiert, was Andere tun. Das kann gute Anregung sein. Das kann “Leidenspartnerschaft” bedeuten 😉 Aber trifft man immer auf ausreichend Verständnis, wenn mal ein Text noch nicht perfekt ist (was er ja eh nie wird) und vielleicht irgendwann in abgeänderter Form auftaucht? Deswegen würde ich jetzt gar nichts darüber sagen wollen, ob ich hier Deine Texte erwarten (!) würde. Ich würde mich freuen, hin und wieder einen zu lesen – das ja. Und ich würde mich auch sehr darüber freuen zu lesen, wie es Dir beim Schreiben ergangen ist, wie Du ans Schreiben herangegangen bist.
    Zum Pseudonym: Wenn es zu Deinen weiteren Schreibplänen passt, würde kein Grund bestehen, es zu ändern. Aber Du wirst Gründe haben, wenn Du über eine Änderung nachdenkst. Dann ist es vielleicht auch Zeit für eine Änderung.
    Dir ein gutes, textreiches neues Jahr.
    Viele Grüße
    Belana Hermine

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    1. Oh, liebe Belana … Danke, du warst die erste Kommentatorin und ich war total baff von der Ausführlichkeit der Vorschläge! Toll! Bei mir klingt gerade sehr nach, dass Du etwas über das “Wie es beim Schreiben ergangen ist” erfahren würdest. So ganz grob glaube ich sagen zu können: Ja! Das würde ich hier gerne schreiben. Nicht zuletzt auch ein paar Schreibtipps geben, wobei ich nicht so recht weiß, ob das vielleicht “doof” kommt, denn ich bin keine bekannte Autorin, aber hey, immerhin hätte ich dann schon 1,5 SP-Bücher am Start. (Und by the way natürlich richtig Gute. Hihi.) Zu Deinen Bedenken wegen Veröffentlichen eines Blogromans: Kann ich total verstehen! Mir ist es so ergangen, dass ich das “gebraucht” habe, um überhaupt in einen kontinuierlichen Schreibfluss zu kommen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon irgendwie gemacht habe, aber jetzt sehe ich einfach klarer, weiß, wohin ich will usw. Abgesehen davon *Klugmodus an* kommt Kritik vom altgriechischen “kritein” und bedeutet so viel wie “trennen”, “unterscheiden”. Das heißt, solltest Du Kritik bekommen, dann ist das eigentlich nur eine “unterschiedliche” Sichtweise zu Deiner. Ob Du sie annimmst ist ganz Dir überlassen. Und ich persönlich HASSE Kritik wie die Pest, aber ich LIEBE sie auch, denn nur so kann man sich verbessern. (*Leider. 😉 ) Und was bringt es mir, ein Buch zu schreiben wo alle sagen: Super! – Aber keiner versteht´s und … – Na, ich denke Du weißt, worauf ich hinaus will. Also nur Mut, ich glaube, Du kannst nur gewinnen. Es kommt aber auch alles drauf an, die anderen Kommentatoren – und auch Du – haben ja auch triftige Gründe gegen einen Blogroman genannt. (Allerdings nicht die Kritik von anderen.) Kurzum, für mich war es eine sehr bereichernde, schöne Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Alles Liebe und Gute Dir, ebenfalls frohes Schaffen und auf ins neue Jahr 2017! 🙂

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  2. Das sind wirklich knifflige Fragen und abhängig davon, ob du eher privat bleiben möchtest, einen Verlag für deine Bücher benötigst usw. Ich mag deinen unterhaltsamen Schreibstil, deswegen lese ich hier. Bevor du einen wirklichen Roman beginnst sollte der rote Faden bestehen, sonst verheddert man sich sehr leicht. Ob Runa schon ein Branding ist kann ich nicht beurteilen, aber einen Namen aufzubauen ist extrem anstrengend, das will also gut überlegt sein. Wenn du deinen ganzen neuen Roman hier zeigst, werden weniger Menschen ein Buch davon kaufen. Ich sage nichts über meine Bücher, bis sie zumindest fertig geschrieben sind, denn der Druck mit der Schreiberei fertig werden zu müssen, bremst bei mir die Kreativität aus. Jetzt bist du auch nicht klüger als vorher, aber wenigstens habe ich meinen Senf dazu gegeben 😀

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    1. Na klar ist das kniffelig, ich komme ja alleine auch irgendwie nicht so richtig weiter, deswegen vielen Dank für Deine Sichtweise! Der rote Faden besteht so grob, ich muss mich aber noch hinsetzen und mal ein Storyboard schreiben (oder wie man das nennt). Für einen Blogroman ist es aber, glaube ich, zu kompliziert. Und bisher haben mir auch alle Kommentatoren davon abgeraten. Ja, ich denke auch, dass ich da lieber still vor mich hinbrüten werde. Das ist auch eventuell etwas, das man einem Verlag anbieten könnte. Keine Ahnung, aber ich habe da so ein Gefühl … Letztendlich ist das aber auch nicht so wichtig, obwohl es mich natürlich sehr freuen würde. “Branding” … wow. Ich habe noch viel zu lernen. Auf jeden Fall bin ich klüger geworden und DANKE Dir für alles und ein ganz wunderbares neues Jahr wünsche ich Dir! — Und danke für die Blumen. “Unterhaltsamer Schreibstil” 😀

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  3. Liebe Runa – Delphi wie toll! Das habe ich bei mir auch gerade drauf! Ich bin da ganz Arnos Meinung und würde auch über meine Bücher vorher nichts sagen, ich glaube, sonst verlieren sie auch die Kraft. Manchmal muss man ganz bei sich und mit sich selbst Projekte durchstehen. Das heißt ja nicht, dass man nicht kreative Schreibpausen hier machen kann. Das tue ich auch und genieße es, einfach mal so vor mich hin zu bloggen, ohne den Roten Faden im Auge behalten zu müssen. Einen guten Start in 2017 wünsche ich dir

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    1. Danke liebe Andrea! Hast du denn neben den Reisereportagen auch noch ein anderes Buch veröffentlicht *neugierigbin*? Auf Deiner Seite habe ich eben so spontan nichts gefunden, aber Du bist auch Heilpraktikerin für Tiere, das finde ich großartig! Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich werde ihn bedenken in den nächsten Tagen und bei der Überarbeitung dessen, was ich zu tun gedenke. – Viel Denken. 😉 Liebe Grüße und einen guten Rutsch!

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  4. Hallo liebe Runa,

    ich hänge sehr am rosa Schweino – bitte behalten!

    Und ich kann natürlich nur für mich sprechen: ich kenne Dich nur unter Deinem Pseudonym und bin es so gewohnt. Wenn es bei Dir weiter so wie bisher zugehen soll, sehe ich auch keinen Grund, am Namen zu basteln. Wenn Du allerdings mehr Richtung Öffentlichkeit (im Sinne von “Verwertbarkeit”) gehen magst, dann wäre das unter einem “eingängigeren” oder “geläufigeren” Namen sicher einfacher.

    Viele Grüße, ganz ohne Pseudonym, Kathrin

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    1. Ich hänge auch sehr an Rosa Schweino. Sie wird auch bestimmt tolle Reisen unternehmen im Jahr 2017 *rüff”. Ja, das mit dem Namen ist so eine Sache. Aber ich denke auch, dass es hier schon Menschen gibt, die mich unter Runa Phaino kennen und banal gesagt, das reicht mir auch. Es gab die Überlegung mehr in Richtung “Verwertbarkeit” (schöner Begriff) zu gehen, aber irgendwie … och nee. Es ist einfach so, wie es ist. 🙂 Rutsch gut rein, du Pseudonymlose! * Sehr mutig, wie ich finde! Liebe Grüße!

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  5. Falls du in der vorigen Woche auf meinem Blog warst, liebe Rhuna, dann weißt du, dass ich mich mit ähnlichen Fragen rumschlage. Da habe ich ein paar Abschnitte aus meinem unvollendeten Roman “Schwanenwege” reingestellt, weil die Resonnanz auf den ersten zufälligen Abschnitt sehr ermutigend war. Nach vier Abschnitten gabs immer noch eine sehr gute Resonnanz, aber ich hab dann aufgehört. Warum? Weil ich erst mit mir und meinen Gedanken ins Reine kommen muss. Dazu gehört nicht nur das Schreiben selbst, sondern auch, welche Art der Veröffentlichung ich denn eigentlich anstrebe. Mir scheint also, dass ein doppeltes Vorgehen – ein bisschen ausplaudern, aber im übrigen für sich entscheiden – der richtige Weg für mich ist. Was das Pseudonym anbetrifft: ich habe keins. Hatte lange drüber nachgedacht, aber schließlich kam ich zu dem Ergebnis, dass ich mit offenem Visier leben und arbeiten will. ich muss stehen können zu dem, was ich schreibe. Das ist freilich nicht immer bequem. Und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es die beste Lösung ist. Thats for now. Guten Start ins Jahr 2017! Gerda

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    1. Ja, es gibt viele Gründe für ein Pseudonym und natürlich auch viele dagegen. Das muss jeder selbst entscheiden. Ich hatte ein paar mehr dafür, obwohl ich auch, theoretisch, unter meinem Klarnamen veröffentlichen könnte. In dem Sinne, dass ich ebenfalls 100% hinter dem stehe, was ich schreibe. Nur ist es so, dass ich auch noch etwas anderes mache … hihi … und ich mag die Dinge gerne (noch) separat behandeln. Ja, daher wird es nun wohl auch bei Runa Phaino bleiben. Ihr kennt mich unter dem Namen und ich mag ihn. Und ob Geschichten funktionieren, hängt nun nicht nur vom Namen ab, Gott sei Dank, obwohl ich mir gerne auch was anderes einrede.
      Geschichten. Ich habe in Deine Texte reingelesen und war sehr angetan. Du hast eine schöne Schreibstimme, finde ich. Es wirkt so aus einem Guss und das ist toll, manchmal denke ich, das fehlt mir irgendwie noch. (Aber ich arbeite dran.) Ich finde es auch bewundernswert, welchen Bogen Du da auftust. Mehrere Personen, eine ganze Familiengeschichte … woher hast Du die Ideen?
      Ich denke, wie es hier auch schon andere formuliert haben, ist es nicht unbedingt sinnvoll, eine Geschichte als Blogroman komplett zu veröffentlichen. Für mich war das total gut, wie gesagt, und Du scheinst auch einen guten Weg gefunden zu haben. Mach auf jeden Fall damit weiter, ich bin sehr gespannt! Ein gutes neues Jahr 2017! Alles Liebe!

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