Blindes Selbstportraitieren

Zurzeit poste ich verdammt viel. Das macht Spaß!!! 🙂 Ich hoffe, euch auch (noch). Genauso wie diese blinden Selbstportraits, auf die ich neulich per Zufall und dann durch Gerda *klick* und Susanne *klick* aufmerksam wurde. Letztere hat es wiederum von einer Martina, die ich hier *klick* auch noch mal verlinke.

Letztere meinte übrigens auch “Eitel darf man halt nicht sein”, bin ich glücklicherweise auch nicht 😀 …

Und ich habe auch so ein wenig mein eigenes Ding gemacht. Das erste Bild entstand nämlich noch halb sehend (ich habe mich nicht getraut), die weiteren Bilder entstanden blind, doch das letzte habe ich mir dann geschnappt und aus den vorhandenen Umrissen (nach dem Abwischen) mein “wahres Ich” sehend hervorgearbeitet.

Jetzt weiß ich, was ich wirklich bin!

Ein Satyrweibchen!

🙂

Toll!

 

So leer hier …

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Tja, jetzt habe ich es getan.

Hatte mich schon einige Zeit damit herum getragen, aber gestern war es dann – nach einem spontanen Impuls – so weit. Ich habe Amors Abenteuer und meine Kurzgeschichten “eingemottet”, d.h. ihre öffentliche Sichtbarkeit ausgeschaltet.

Ich finde das ein wenig schade, denn ich hätte sie gerne bis in alle Ewigkeit online gelassen, damit sie jeder lesen und sich im besten Falle daran erfreuen kann. Nun ist es aber so, dass ich Amors Abenteuer (Amor und Psyche) einem Verlag anbieten werde. Wahrscheinlich. Weiß noch nicht so Recht, aber nach heutiger Planung sieht es ganz danach aus. Und es wird kein geringerer sein als Diogenes. Ich mag diesen verrückten Philosophen sehr. Und: Wenn schon, denn schon. 🙂

Das mach ich die nächsten Tage und dann muss ich noch ein halbes Jahr warten. Denn so sind die Bestimmungen da, könnt ihr ja gerne mal hier *klick* nachlesen. Das war so eine Nacht und Nebel Entscheidung und hatte auch was mit Schlaflosigkeit und meinem Lieblings-Kinderbuch zu tun. Erstaunt hat mich, dass die überhaupt unverlangt eingesandte Manuskripte angucken mögen. (An dieser Stelle: fühlt euch frei, die WOLLEN das so! 🙂 ) Das Anschreiben habe ich schon fertig, da steht übrigens wortwörtlich, dass ich “aus allen Wolken fallen [würde], wenn es zu einer Zusammenarbeit käme.” 🙂

Und wenn nicht, nicht schlimm! Im Dezember 2017/Januar 2018 (so der heutige Plan), gehe ich dann mit diversen eBooks an den Start. Amor und Psyche ist fast fertig, ein drittes ist in Planung und nachdem ich ja nun weiß, wie der Schreibhase hüpft, könnte ich mir vorstellen, dass ich den ersten Teil vielleicht sogar auch schon bis dann so grob und irgendwie halb vielleicht gegebenenfalls …

Der Hauptgrund für die Löschung aber ist, dass der “Lehmofen” sich immer größerer Beliebtheit erfreut, mittleweile sogar von Google gefunden werden kann … und das macht mir ein wenig Angst, zumal ich – das ist wirklich wahr – gestern von jemandem angeschrieben worden bin, der bzw. die mir sehr traurige Dinge über Plagiatsprobleme erzählt hat. Und da dachte ich so: nee. Das muss ja nicht sein.

Ich find´s schade, aber ich werde natürlich trotzdem hier weitermachen und bestimmt auch die ein oder andere Geschichte posten, genauso wie viele, viele Quatschbilder meiner künstlerischen Selbstfindungsphase und Textauszüge!

Apropos Textauszüge:

Ich überlege noch, mit welchen Szenen ich mich beim Diogenes-Verlag bewerbe. Für die, die den Blogroman noch so grob im Kopf haben (ja, ich habe ihn jetzt gelöscht und 1000 Mal überarbeitet, doof, ich weiß 😉 ) … fällt euch spontan was ein, das dafür brauchbar erscheint?

Seid herzlichst gegrüßt und bis bald!

Eure

Runa

Phaino

 

 

 

Nackt im Badezimmerspiegel

 

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Inspiriert von Gerda (hier) und einer anderen Künstlerin (hier) habe ich mich heute morgen gleich an eine blinde Aktzeichnung gewagt.

Ja, das da oben bin ich NACKT – im Spiegel. 😉

Wer sich jetzt wundert, dass es seit gestern zwei Portraits aber keine wirklich schriftstellerischen Beiträge von mir gab, dem sei gesagt, dass ich gerade meine zweitliebste Leidenschaft nach dem Schreiben wieder entdecke (und daher auch ein wenig damit Herumblödel 😉 ).

Nebst Amors Abenteuer (bzw. Amor und Psyche – noch 30 Seiten zu überarbeiten), prokrastiniere ich derzeit ein wenig herum und hatte mir gedacht, dass es doch ganz fein wäre, das Herzmärchen der Spinnerin wieder online einzustellen (ja, derzeit gibt es das nicht mehr) und zwar mit eigenen Illustrationen.

Ein paar Leser hatten mich vor zwei Jahren darauf hingewiesen und mittlerweile ist die Idee ausgereifter und in mein Bewusstsein vorgedrungen. (Alles hat seine Zeit).

Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Illustrationen machen soll.

Bin so eine Kugelschreiber-Papier-Tante. Könnte mir aber auch was mit Filz vorstellen (dann wäre es bunt). Oder ich mache es ganz klassisch so im Stile des “Kleinen Prinzen” – also entfernt comicartige, liebevolle Skizzen.

Na, mal gucken, was die Zeit so mit sich bringt.

 

 

 

 

 

Früher war mehr Lametta

DSC_0810… und an der Nordsee gab es noch Muscheln.

Eigentlich sollte das ein ganz anderer Beitrag werden. Aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Nun gibt es dafür (m)ein Selbstportrait, denn wie ein Lehmofen sehe ich eigentlich gar nicht aus. Eher so wie da oben.

Das Bild entstand in der Kinderabteilung auf dem Kirchentag. Man konnte sich selbst beim Malen im Spiegel betrachten, konnte aber nicht sehen, was man malt. Das erklärt, warum ich die Augenbrauen in den Augen und die Ohren rund ums Gesicht verteilt habe.

Kolorieren durfte man es dann glücklicherweise sehend. Obwohl das Ergebnis beim Nichtsehen sicherlich auch sehr interessant geworden wäre.

Was meint ihr?

 

 

Psyche und Proserpina

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Oder: was Proserpina zu Psyche sagt, als sie sich in der Unterwelt rumtreibt.

Ja, bald ist es fertig, denke ich. “Amor und Psyche”, ein schönes, kleines Büchlein mit derzeit schon 220 Normseiten Umfang. Es muss nur noch circa 1000 Mal überarbeitet werden, wie gehabt. Und deswegen werde ich, glaube ich, doch etwas Geld dafür nehmen. So 99 Cent sind bei gefühlt 10.000 Überarbeitungen und fast drei Jahren intensiver Arbeitszeit, glaube ich, okay.  😉

Ich sage Bescheid, wenn es soweit ist!

Liebste Grüße

Eure

Runa Phaino