Der letzte König

 

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Es war einmal ein König, der herrschte über ein schönes und großes Reich. Doch er ärgerte sich, weil es um ihn herum sechs andere Reiche gab, die von großen und schönen Königen beherrscht wurden, die alles anders machten als er. Außerdem fand er, dass es insgesamt viel zu viele Untertanen gab, und da aus manchen Gebieten die Untertanen in ein anderes Reich wanderten, sei es, um zu arbeiten oder weil sie die Luft dort lieber rochen, beschloss dieser König, dass es eigentlich nur seinen Untertanen richtig gut gehen sollte, dass nur seine Untertanen es wert waren, ein schönes Leben zu führen und dass sie es wären, die er als einziger König auf dem gesamten Gebiet der sieben Reiche beherrschen würde.
Der König ließ seine Boten ausreiten und diese verkündeten die Botschaft auf jedem Marktplatz in jeder Stadt. Doch da es dort auch Menschen aus den anderen Reichen gab, oder weil ein Papier verlustig ging, oder auch, weil der Wind die Worte einfach mit sich trug, hörten auch die Könige der anderen Reiche, dass ein König beabsichtigte, der größte und einzige König des gesamten Gebiets zu werden und sie sprachen mit ihren Beratern.
“Wir können uns das nicht bieten lassen”, sagten die Einen.
“Wenn wir nichts tun, dann werden wir verlieren!”, sagten die Anderen.
Einer kam daher und sagte: “Wer nicht kämpft, kann noch verhandeln.”
Doch dann sagten alle: “Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

Und so wurden sie sich schnell einig, zumal ein jeder König mit dem Rückhalt in seiner Bevölkerung rechnen konnte, die auf einmal anfing, sich in der Gestaltung von Waffen gegenseitig zu übertreffen. Die Schmiedefeuer brannten, glühende Eisen zischten in kalten Wassern, die Hammer hämmerten unaufhörlich und Rauch stieg zum Himmel empor.

Der kluge Berater aber begann, ein Netz aus Beratern zu bilden, die in den verschiedenen Königreichen arbeiten. Und er schaffte es, die Berater der Könige davon zu überzeugen, dass man noch verhandeln könne, solange man noch nicht kämpfe. So geschah es und über mehrere Jahre hielten die Berater die Könige zurück, während sich zeitgleich die Ritter und Kriegsherren rüsteten und die Waffen untereinander verkauften.

“Wir brauchen diese Todesmaschine, denn die anderen haben jene”, sagten die Einen.
“Wenn wir nichts tun, dann werden wir verlieren!”, sagten die Anderen.
Einer kam daher und sagte: “Wir müssen die Ersten sein, ansonsten sind wir die letzten!”
Und alle sagten: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!”

Dies geschah im Königshaus des besagten Königs, der einst über ein schönes und großes Reich herrschte, dessen Himmel nun von rauchgeschwärzten Wolken verhangen war.
Und kaum hatte er die Todesmaschinerie aus ihrem Käfig entlassen, da sprang sie über die sechs Reiche hinweg und aß alles auf, was lebendig war. Die Blumen, die Bienen, die Büsche – und die Menschen.
Und als nachdem sie alles abgegrast hatte, war sie noch immer hungrig und kehre zurück zum König, wohlwissend, dass es dort noch etwas zu essen gab.
Dann fraß sie in nur einer Nacht all die Untertanen des siebten Reiches, die letzten Berater und die gesamte königliche Familie.
Nur den König verschonte sie, denn sie verneigte sich vor seinem Wunsch, der ihr ein so reiches Festmahl beschert hatte.

Seitdem herrscht der König allein.

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Herzmärchen, Liebe, Meer

Herzcover
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Das Märchen vom Mädchen, dem Stier und dem Zackenbarsch kann noch für einige Zeit kostenlos downgeloadet werden.

Für die Unentschlossenen:

Mittlerweile sind auch ein paar sehr liebe und faire Rezensionen (via Lovelybooks) eingetroffen, die einen ersten Eindruck vermitteln.

Man, war das schön, die zu lesen. Hach! 🙂

Hier kann geguckt werden.

 

Liebe Grüße

Runa

 

Himmel und Erde

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Cover mit Pfeilen

Amor schlief auf seiner Wolke, als er spürte, wie ein Sonnenstrahl seine Nasenspitze kitzelte. Unruhig wälzte er sich auf die Seite. Der Strahl strich über die Stirn auf seine Wange. Dort stach er zu.
„Lass das!“, schnaufte Amor und zog sich die Wolkenwatte über den Kopf. „Ist noch viel zu früh.“
Der Sonnenstrahl wanderte über die Watte, entdeckte einen nackten Fuß und piekste hinein.
Amor zuckte zurück und blinzelte in die Sonne. „Lass das, Apollo“, schimpfte er.
Direkt vor dem gleißend hellen Punkt entdeckte Amor den Sonnengott in seinem Wagen, der wild winkte.
„Was ist denn los, Mann?“
Amor rieb sich die Augen und erschrak.
Direkt über ihm schwebte die rosa Wolke seiner Mutter Venus. Die Göttin straffte mit den Händen ihre Gesichtszüge. Sie keuchte. Ihr pinker Umhang flatterte im Wind.
Amor rappelte sich auf.
„Das … ist Apollos Schuld … “, stammelte er, woraufhin ihn ein Sonnenstrahl in die Schulter zwackte.
„Au!“
Venus blies sich eine Locke aus dem Gesicht und befahl ihre Wolke mit ausgestrecktem Finger zu Amor. Sie überragte ihren Sohn um eine Haupteslänge.
Trotzig reckte Amor das Kinn. Er war kein kleiner Junge mehr. Er konnte tun und lassen, was er wollte. Irgendwann musste seine Mutter das einsehen. Vielleicht war heute der Tag gekommen.
In Venus Augen funkelte es bedrohlich.
„Du riechst wie eine ganze Taverne! Was ist hier vorgefallen? Woher kommt dieses Durcheinander?“
„Äh.“
Sogleich ärgerte Amor sich, dass ihm nichts Besseres als „Äh“ eingefallen war.
Venus stapfte mit gerafftem Kleid auf seine Wolke. Mit ihrem feinen, weißen Schuh berührte sie eine Amphore. Dann noch eine. Und noch eine.
„Hast du die alle alleine getrunken?“
„Apollo …“
Venus hielt Amor eine Hand entgegen. Ihre Augen waren zusammengekniffen.
„Spar dir deine Ausreden! Das ist so grauenvoll … Argh! Was ist das?“
Venus sprang erschrocken zurück. „Es hat geknackt! Was ist das? Was ist das, Cupido?“
„Ma …“
„ZEIG ES MIR!“
Sofort kniete Amor sich nieder und nestelte in Wolkes Watte. Venus hatte ihn „Cupido“ genannt. Wie er diesen Namen hasste! Es wäre besser, wenn Venus das, was er zu fassen bekam, nicht sehen würde. Aber in seinem Kopf herrschte nur Leere, kein genialer Einfall weit und breit. Verlegen stand er wieder auf.
„Ein Knochen? Bist du verrückt geworden?“
„Apollo und ich … wir haben gejagt“, entgegnete Amor. „Das macht Spaß … und Fleisch … Fleisch ist echt lecker.“
Ehrlich währt am Längsten, dachte Amor. Er war ganz zufrieden mit seiner Antwort. Erstaunt beobachtete er, wie Venus die gesamte Mimik entglitt.
„Igitt!!! Wie könnt ihr nur! Und was sagt überhaupt Diana dazu … und … und was ist das hier?“
Venus Fuß zeigte auf eine kleine, tönerne Schale, in der sich verkohlte Überreste befanden.
„Das ist Asche“, sagte Amor und verschränkte die Arme. Er war alt genug, bald dreihundert Jahre. Er hatte eigene Vorstellungen, einen eigenen Kopf! Fieberhaft suchte er nach Worten, mit denen er sich seiner Mutter verständlich machen konnte.
„Ich glaube es nicht!“, kreischte Venus. Sie raffte ihre Röcke und kehrte spitzfüßig zurück auf ihre Wolke. Sie hielt kurz inne, nahm einen Spiegel zur Hand und strich sich über die Stirn und die Augenpartie.
Als sie Amor wieder ansah, war ihr Gesicht ganz glatt, aber aus ihren Augen blitzte es.
„Wir Götter trinken Nektar, wir essen Ambrosia und wir lassen uns von den Menschen beräuchern! Du, mein Sohn bist ein Trunkenbold, ein Fleischfresser und ein Dichselbstbeweihräuchernder! Das erklärt alles!“
„Ma, es ist doch so …“, hob Amor an.
Venus ließ sich in ihre Wolke sinken.
„Ich bin verloren!“
Nun übertreibt sie es aber gewaltig, fand Amor. Nur weil er und Apollo mal eine Nacht lang gefeiert hatten, ging doch nicht gleich die Welt unter. Perplex stellte er fest, dass Venus schluchzte.
„Äh, Ma“, versuchte es Amor, „alles okay?“
Sie wandte sich ab und schnäuzte in ein rosa Taschentuch.
„Nein!“, rief Venus. In ihrem Blick lag solch ein Vorwurf, dass Amor erschauderte.
„Wie lange geht das schon so?“, fragte Venus.
„Was?“, fragte Amor.
„Stell dich nicht dümmer an, als du bist!“, schimpfte Venus aufgebracht. „Seit wann säufst du, rauchst du, und vernachlässigst all deine Aufgaben?“
„Äh …“
„Du weißt es nicht mehr? Oh, ich kann es dir genau sagen! Seit zwei Monden. Seit du von zu Hause ausgezogen bist! Du hast dich nie gemeldet und jetzt … jetzt sehe ich DAS HIER!“
„Sorry, Ma“, sagte Amor kleinlaut. Ihm wurde gerade bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war.
„Du hättest wenigstens Mal zum Essen vorbeikommen können!“, klagte Venus.
Ein geniales Argument poppte in Amors Gedanken auf.
„Du siehst doch, dass ich mich selber versorgen kann. Ich bin … selbstständig.“
Er zeigte auf den Knochen.
Venus verzog spöttisch den Mund.
„Tatsächlich, schlanker bist du nicht geworden.“
„Ma!“ Amor war empört. Eine Frechheit war es, dass sie ihn mit seiner Figur neckte.
Venus warf ihr Haar zurück und lachte.
„Selbstständig … hahaha!“
Tränen liefen ihre Wangen hinab. „Mein kleiner Cupido … selbstständig …“
Vorsichtig betupfte sie ihr Gesicht und erhob sich. Das Rosa der Wolke verdunkelte sich mit einem Mal in ein tiefes Rot und aus seiner Mitte entfaltete sich ein Unwetter.
„Du Taugenichts! Du Faulpelz! Du … Menschgewordener! Wie erklärst du, dass ich seit zwei Monden kaum noch Opfergaben erhalte?“
„W… was?“
„Du hast richtig gehört, mein Kleiner! Die Gaben werden weniger, von Tag zu Tag! Und du bist der Grund dafür! Ich frage mich, ob sich da unten überhaupt noch jemand verliebt. Ab sofort ist alles gestrichen. Alles. Du kriegst nichts mehr von mir, nichts! Bis … bis das da unten wieder in Ordnung ist!“
„Ma“, stammelte Amor entsetzt. „Das kannst du nicht machen!“
„Doch, kann ich“, sagte Venus seelenruhig, während es in ihrer Wolke knallte und blitzte, als gehöre sie Jupiter persönlich.
„Aber …!“
„Da lässt man dich einmal alleine und dann … so was. Ich wusste von Anfang an, dass du noch zu jung dafür bist. Aber du wolltest es ja nicht anders. Du willst alles alleine machen. Jetzt sieh auch alleine zu, dass sich die Menschen ineinander verlieben und mir opfern. Mach deine Arbeit.“
„Aber Ma, ich kann nicht … es war tragisch!“, quiekte Amor verzweifelt.
„Was war tragisch?“
„Das mit Pyramus und Thisbe! Sie sind tot!“
Venus verdrehte die Augen. „Werde erwachsen, Cupido.“
„Aber …“
„Ich bin die Göttin der Liebe und du bist derjenige, der für die Liebe sorgt. Mach deine Arbeit und enttäusche mich nicht. Meine Schönheit verträgt keinen weiteren Ärger.“

Psyche zog den Mantel eng um sich und knetete ihre tauben Finger. Vom Morgengrauen an hatte sie im kalten Burghof gesessen, unbeweglich wie eine Statue, das Gesicht von einem Schleier verdeckt.
Beim ersten Sonnenstrahl öffneten die Sklaven das Tor und Menschen strömten hinein, umrundeten die Königstochter, wisperten und staunten. Mit einem Schaudern dachte Psyche daran, dass heute jemand versucht hatte, ihr den Schleier vom Gesicht zu reißen. Zum Glück hatten die Wachen ihn rechtzeitig eingefangen.
„Ich bin so froh, dass ihr da seid“, sagte sie zu ihren Schwestern Gorda und Tessa.
„Das ist doch selbstverständlich“, antwortete Tessa.
„Heute Abend findest du einen Ehemann!“, sagte Gorda und zwinkerte Psyche zu. Durch den dünnen Stoff sah Psyche die beiden auf ihrer Lagerstatt sitzen, um sie herum unzählige Gefäße mit Wassern, Ölen und Pulvern in den verschiedensten Farben, die sie eifrig kombinierten und vermischten.
„Mutter hat das ganz richtig gemacht“, plauderte Gorda. „Dass sie diesen Ball organisiert, jetzt, wo Vater fort ist. Wäre doch gelacht, wenn da kein Mann für dich dabei wäre. Und dann kommt Vater zurück und wir haben einen Bräutigam für dich gefunden. Da wird er aber Augen machen!“
„Ich hoffe es so sehr“, seufzte Psyche, „dass es dieses Mal klappen wird.“
„Wir haben einen Plan“, sagte Tessa zuversichtlich. „Obwohl es schon schade ist, dass du deiner Tätigkeit nach einer Hochzeit nicht mehr nachgehen könntest. Das, was das Volk hier lässt, ist durchaus profitabel.“
Psyche lächelte. Ihre Schwester Tessa hatte sich kaum verändert. Immer den Gewinn im Blick.
Es waren Jahre vergangen, seit sie Gorda und Tessa das letzte Mal gesehen hatte. Beide waren verheiratet und lebten mit ihren Gatten weit entfernt. Längst war es überfällig, dass sie, die Jüngsten, es ihnen gleich tat.
„Es ist Psyches Herzenswunsch!“, sagte Gorda sanft. „Sie wünscht sich doch so sehr einen Mann …“
Verlegen senkte Psyche den Blick. Ja, sie wünschte sich nichts sehnlicher, als jemanden zu finden, der sie akzeptierte, wie sie war, der sie vielleicht sogar lieben konnte.
„Ich tu mein Bestes“, sagte Tessa und vermengte in einem weiteren Tongefäß Pulver und Paste. „Das wird allerdings etwas stinken, fürchte ich.“
„Hauptsache, es hilft …“, murmelte Psyche.
„Hier, rühr weiter, es muss ganz sämig sein“, sagte Gorda und drückte Psyche ein Schälchen mit Stößel in die Hand.
„Ich mach dir jetzt noch was für die Haare …“
Gedankenverloren rührte Psyche in der Schale. Sie war ihren Schwestern so dankbar, dass sie gekommen waren. Schon früher hatte Psyche ihre kohlschwarz gerahmten Augen bewundert, ihre roten Lippen, die zarte, weiße Haut. Niemand wusste besser, mit Farben umzugehen, als sie.
„Gut so“, sagte Gorda und nahm Psyche das Schälchen aus der Hand. „Dann wollen wir mal sehen, was wir für dich tun können.“
„Muss ich dafür …“, fragte Psyche und hielt ihren Schleier fest.
„Liebes“, wisperte Gorda, „natürlich musst du dafür den Schleier abnehmen.“
„Ich weiß nicht …“, sagte Psyche zögernd.
„Stell dich nicht so an!“ Tessa grinste. „So furchtbar kann es doch nicht sein.“
„Ich weiß nicht …“, seufzte Psyche.
„Wir sind deine Schwestern, Psyche“, sagte Gorda.
Psyche nickte. Sie hob das Tuch auf das Schlimmste gefasst und das Schlimmste ereignete sich.
„Oh ihr Götter!“, stöhnte Gorda und wich einen Schritt zurück. Tessa sprang erschrocken von der Schlafstatt auf. Ein Tonschälchen zerbrach und das rote Pulver spritzte auf den Lehmboden.
Sofort zog Psyche den Schleier wieder über ihr Gesicht. Selbst ihre Schwestern schienen sie nicht wieder zu erkennen. Wie sie dasaßen, wie entsetzt sie guckten. Als wären sie Pluto, dem Gott der Unterwelt, persönlich begegnet. Oder seinem Höllenhund Zerberus, einem dreiköpfigen Ungeheuer. Wenn selbst ihre Schwestern sie nicht mehr ansehen konnten, dann war alles verloren …
Da stemmte Tessa die Hände in die Hüften und marschierte geradewegs auf Psyche zu.
„Darf ich?“, fragte sie.
Psyche seufzte traurig.
Tessa fasste beherzt an das Tuch und hob es hoch. Sie kniff die Augen zusammen und schüttelte den Kopf, während sie Psyches Antlitz betrachtete.
„Das ist unmöglich“, sagte Tessa.
„Nichts ist unmöglich“, sagte Gorda, die sich mittlerweile von ihrem Schock erholt hatte. „Wir kriegen das hin.“
„Meint ihr?“, fragte Psyche hoffnungsvoll.
„Gewiss“, murmelte Tessa.
Der Blick, den sie sich zuwarfen, entging Psyche nicht.
Beide begannen, die Pasten und Öle vorsichtig in das Gesicht ihrer Schwester einzuarbeiten. Psyche schloss die Augen und versuchte, den Gestank zu ignorieren. Sie wollte versuchen, ihren Schwestern zu vertrauen. Niemand verstand sich besser auf das Mischen von Farben als sie. Der Ball an diesem Abend war vielleicht ihre letzte Chance, einen Mann zu finden.
„Die Gäste sind da“, hörte Psyche die Stimme ihrer Mutter. „Wie weit seid ihr?“
„Noch ein paar Tupfer“, antwortete Gorda. „Psyche, stillhalten!“
„Lasst mich sie sehen!“, forderte die Königin.
Psyches Herz klopfte. Wie würde ihre Mutter reagieren? Hatten die Schwestern gute Arbeit geleistet?
Die gespannte Neugier im Gesicht der Königin verwandelte sich in helle Freude. Entgegen ihrer üblichen, beherrschten Art, musste sie um Worte ringen. Sie drückte die Hände von Gorda und Tessa. Dann wandte sie sich zu ihrer jüngsten Tochter.
Die Augen der Königin glitzerten tränennass.
„Psyche“, sagte sie, „du siehst ja aus wie … wie ein Mensch! Heute Abend wirst du einen Bräutigam finden!“

Platz 1, 3 und 109 für “Das Herzmärchen der Spinnerin”

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Das Herzmärchen ist aktuell in den Top Rängen seiner Kategorien vertreten.

Voll gut!

Ich freu mich!

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Gibt es als Geschenk – aber nicht bis in alle Ewigkeit! 😉

Und voller Motivation geht es bald los mit “Amors Abenteuern”!!!