Von Crawlern, SEO und dem Internet

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So sieht sie aus, die neue Seite! Rosa Schweinchenrosa!!! Zumindest bisher. Mit dem Ding kann ich jetzt bald ganz viele tolle Sachen machen. Z.B. SEO.

Wenn ihr mal gucken wollt: Achtung hier befindet sich eine Baustelle. Jeder haftet für sich selbst. *Klick * 

Search Engine Optimization – noch habe ich keine rechte Ahnung, was es damit auf sich hat. Es soll aber toll sein, denn man kann Googles Crawler anlocken, wenn man ihnen das richtige Futter hinwirft.

Hätte ganz spontan Lust, mal ein Bild von einem “Crawler” zu zeichnen. Wie sieht der wohl aus? Wie groß, klein ist er? (Ich stelle ihn mir eher groß vor, aber abstrakt. Vielleicht aus Kabeln bestehend. Und mit einem riiiiiiieeeesengroßen Maul.)

Google selbst wäre dann die Lupe, mit der man dem Crawler im Hals rumfuhrwerkt, um in seinen Gedärmen nach einem bestimmten Futter zu suchen. Und SEO und so, das kann man ganz alleine in das große Internetz werfen, und dabei zusehen, wie der Crawler sich im besten Fall draufstürzt.

Irgendwie so. 😉

Ob sie sich auch gegenseitig fressen?

Ich glaube ja, Crawler sind tendenziell unglücklich und irgendwie auch bulimisch veranlagt. Ach, Apropos: Abgeleitet vom griechischen “bous” (Ochse) und “limos” (Hunger) bedeutet Bulimie in der wörtlichen Übersetzung “Ochsenhunger”. 😉

Vielleicht sind Crawler aber auch kleine, niedliche Krabbelwesen?

 

Der Stil und seine Mittel (1) – Welches Kleid passt meiner Geschichte?

Bei Mode geht es darum Sachen zu tragen, die einem stehen. (Vivienne Westwood)

Heute geht es um Mode. Es geht um Stil. Es geht ums Schreiben.

Die letzten Tage und Wochen habe ich mich mit Stilmitteln beschäftigt.

Unzählige gibt es! Seit Menschengedenken! Erstmals schriftlich festgehalten in der Antike. Z.B. in der Poetik von Aristoteles oder später von Cicero in De Oratore (Über den Redner).

Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass  die meisten literarische Hüpfer heutzutage nicht mehr en vouge sind. Zumindest fallen sie kaum auf. Das heißt, die “Schreibmode” scheint zur Zeit eher “schlicht” zu sein, kurze Prägnanz, einfache Sätze, wenig Schmuck und Gepränge.

Nichtsdestotrotz habe ich gemerkt, dass die feinen Kniffe stilistischer Art Verschiedenes vermögen, sofern sie nicht inflationär eingesetzt werden.

Stil wirkt also noch heute.

Der geneigte Autor muss also “nur noch” die richtigen Klamotten für seine Figuren, Sprache und Werk finden – et voilá! Sieht gleich viel besser aus.

Viele Seiten im Internet informieren über Stilmittel, gut finde ich diese hier:

http://www.wort-satz-buch.de/wichtige-rhetorische-stilmittel-deutsch-liste/

Dort sind die 38 wichtigsten Mittel aufgelistet, ganz kurz und knapp.

Sehr ausführlich, weil weiterverlinkend, ist das gute alte Wikipedia. Fast jede der rhetorischen Figuren hat ihren eigenen Wikipedia Eintrag. Man könnte sich wochenlang damit beschäftigen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_rhetorischer_Stilmittel

In beiden Fällen und insgesamt betrachtet fehlen mir allerdings Überlegungen dazu, wann und vor allem zu welchen Zweck die Stilfiguren eingesetzt werden sollen.

Auch dazu habe ich geforscht/mir Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss:

Es gibt kein Patentrezept für Stilmittel.

Es muss genau geprüft werden, wie sich das Mittel auf den Inhalt (und andersherum) auswirkt. Anders gesagt: jeder Geschichte steht was anderes. Solange es gut aussieht, ist alles erlaubt. Und es gibt sogar Modedesigner, die behaupten, dass es “geschmacklos” sein muss, um großartig zu sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Runa